Dan McGrann

Warum Automatisierung für den Aufbau einer SAP DevOps-Tool-Chain unverzichtbar ist

Dan McGrann | Juni 18, 2021

Speed of Delivery

Die Automatisierung von SAP-Change-und Transport-Management ist ohne Frage eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung von SAP DevOps. Hier bei Rev-Trac, steht sie von Anfang an im Fokus und unsere Kunden profitieren bereits seit 20 Jahren von den Vorteilen, die mit der Automatisierung ihrer Change-Management-Prozesse einhergehen.

Neuerdings sind Integration und DevOps für viele Unternehmen zur obersten Priorität geworden, die gerne:

  • schneller auf neue Geschäftsanforderungen reagieren wollen
  • die Entwicklungskosten massiv reduzieren wollen
  • eine kontinuierliche Auslieferung von SAP-Änderungen etablieren wollen
  • den Fokus auf Innovation richten wollen – und nicht bloß darauf, den SAP- Betrieb aufrechtzuerhalten

Ich selbst arbeite seit fast 17 Jahren im SAP-Change-Management-Bereich und vor etwa vier bis fünf Jahren ist SAP-DevOps zu einem heißen Thema geworden. Rev-Trac war jedoch schon immer in der Lage eine DevOps-Strategie für die Entwicklung von SAP-Anwendungen und -Erweiterungen zu unterstützen.

SAP-DevOps Wirklichkeit werden lassen

Vor mehr als 10 Jahren hörte ich zum ersten Mal von der Integration von Rev-Trac mit einem anderen Tool. Damals haben wir Schritte zur Integration von Rev-Trac mit einem anderen Drittanbieter-Tool unternommen, um dem Unternehmen ein ausgereifteres Change-Management in einer SAP-Landschaft zu ermöglichen. Leider blieb die Integration in diesem Jahrzehnt über weite Strecken von unseren Kunden ungenutzt, hauptsächlich weil sie ihrer Zeit deutlich voraus war.

Dann trat DevOps im SAP-Bereich auf den Plan. Plötzlich war Integration (und damit die Automatisierung) in aller Munde. Es avancierte zum Mittelpunkt der Gespräche über alles, was mit Change-Management und SAP-Entwicklung zu tun hat.

Ist SAP-DevOps machbar?

Trotz des Hypes um DevOps waren viele Unternehmen skeptisch, ob DevOps in einer SAP-Umgebung überhaupt möglich sei. Warum? Zu viele Stakeholder mit unterschiedlichen Interessen und Schwerpunkten sind eine Herausforderung beim Aufbau eines eng integrierten DevOps-Backends. Diese Konstellation verhindert auch heute noch allzu oft, dass technische und organisatorische Silos beseitigt werden und man sich gemeinsam im Rahmen einer DevOps Initiative für den Erfolg des Unternehmens einsetzt.

Die Testmanager konzentrieren sich auf das Testen, die Leiter der Dev-Teams wollen mehr Code immer schneller bereitstellen, während die Ops-Teams mit Argwohn betrachten, was in die Produktionsumgebung migriert wird.

Wo investiert man in welche Werkzeuge, die im Wesentlichen am gleichen Wertstrom arbeiten sollen?

Trotz unterschiedlicher Ziele wollen die verschiedenen Gruppen aber eigentlich doch alle dasselbe. Jedes Team will seinen Bereich stärker automatisieren.

Der Erfolg steht und fällt mit der Automatisierung!

Je näher Sie Ihren DevOps-Zielen kommen, desto hochgradiger müssen Ihre Systeme und Prozesse automatisiert sein. Die Automatisierung Ihrer SAP-Aufgaben und die Integration von ALM-Werkzeugen in eine einzige, einheitliche Plattform ermöglicht es Ihnen, mehr Änderungen häufiger auszuliefern, ohne die Produktion zu unterbrechen.

Die Grundlage jeder erfolgreichen DevOps-Toolchain ist die Integration aller am Prozess beteiligten Lösungen, um eine kontinuierliche Auslieferung von SAP-Änderungen zu ermöglichen.

Als Teamleiter kann es schwierig sein, wenn man intern Technik und nichts als Technik verkauft. Präsentiert man jedoch eine Lösung und ihre Auswirkungen auf das Unternehmen, ist es viel einfacher.

Für Unternehmen, die eine Umsetzung einer DevOps-Strategie in Erwägung ziehen, ist eine End-to-End-Lösung ein Muss und erst die Automatisierung macht sie zur Realität.

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Die Automatisierung sorgt für eine feste Verbindung zwischen den verschiedenen Toolsets und stellt sicher, dass die richtige Technologie zur richtigen Zeit abgerufen und eingesetzt wird. Dabei nutzt ein Unternehmen natürlich nicht alle (gezeigten) Toolsets, sondern setzt die Technologien ein, die seinen Anforderungen am besten entsprechen.

Wie funktioniert die Integration?

Rev-Trac nutzt sichere und flexible REST-APIs für die bidirektionale Integration mit ALM- und DevOps-Tools, um Verzögerungen zu vermeiden und manuelle Bearbeitungsfehler zu minimieren.

Wenn Ihr Unternehmen heterogene und isolierte Lösungen zur Durchführung von SAP-Aufgaben verwendet, kann sich eine bidirektionale Integration wirklich lohnen. Sehen Sie sich die obige DevOps-Toolchain an – eine SAP-Änderung wird in ServiceNow angelegt, was die automatische Erstellung und Befüllung einer Rev-Trac-Anforderung zur Folge hat.

Gegebenenfalls möchten Sie in verschiedenen Phasen des Prozesses Informationen zurück an ServiceNow liefern. Mit der frei konfigurierbaren, bidirektionalen Integration erfolgt der Datenaustausch zwischen den Werkzeugen nahtlos, wobei Informationen in beide Richtungen gesendet werden können. Gelegentlich – in Abhängigkeit von Ihren Arbeitsabläufen – führen verschiedene Tools die erforderlichen Aufgaben aus, wobei die Aktionen über einen wechselseitigen Datenaustausch zwischen Rev-Trac und der entsprechenden Lösung ausgelöst werden.

Warum automatisieren?

Eine DevOps-Tool-Chain ist nur dann eine Kette, wenn alle ihre Tools auf die eine oder andere Weise miteinander verbunden sind. Durch die vollständige Automatisierung von SAP-Änderungsaufgaben und -aktivitäten können Sie Ihre DevOps-Ziele erreichen, die Lieferzyklen beschleunigen und die Betriebskosten massiv senken.

Die Automatisierung:

  • beseitigt Engpässe;
  • eliminiert teure menschliche Fehler; und
  • ruft das richtige Tool zur rechten Zeit ab.

Darüber hinaus werden für andere Projekte oft weitere Tools angeschafft, die nach der Fertigstellung allerdings manchmal vergessen werden. Wenn Sie eine durchgängig automatisierte DevOps-Toolchain konfiguriert haben, wird kein Werkzeug zurückgelassen oder vergessen.

Um zu erfahren, wie Rev-Trac den Aufbau einer einheitlichen DevOps-Toolchain unterstützen kann, wenden Sie sich an eine*n unserer Change-Management-Expert*innen. Oder klicken Sie hier für mehr Informationen.

Dan McGrann

Dan trat 2015 in das Unternehmen ein, um das Partner-Ökosystem von Rev-Trac auszubauen und Beziehungen zu gleichgesinnten Organisationen aufzubauen, um strategische DevOps-Initiativen für SAP-Unternehmen zu entwickeln. Dan verfügt über ein umfassendes Verständnis der Herausforderungen und Chancen, denen sich die heutigen SAP-IT-Teams gegenübersehen, insbesondere im Bereich SAP Change Management, plattformübergreifende Integrationstrends und DevOps-Best Practices.
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