Dan McGrann

5 wichtige Faktoren bei der Auswahl eines automatisierten SAP-Change-Management-Tools

Dan McGrann | November 23, 2021

sap-change-management-tool

Verwaiste SAP-Änderungen, überschriebene Objekte und unkontrollierte Parallelentwicklungen – das sind alles Probleme, die jedes SAP-IT-Team vermeiden will. Schließlich kann jede dieser Situationen das Produktionssystem Ihres Unternehmens lahmlegen. Und jede ungeplante Ausfallzeit, selbst wenn sie nur ein paar Minuten dauert, kann in der temporeichen Geschäftswelt von heute empfindlichen Verlusten verursachen. Insofern steht und fällt alles mit der Fähigkeit, SAP-Änderungen in der gesamten Landschaft erfolgreich zu verwalten.

Ein automatisierter SAP-Change-Managementprozess ermöglicht Ihnen Änderungen schnell und risikoarm bereitzustellen, beschleunigt Ihre S/4HANA-Migration und unterstützt agile und DevOps-Ziele.

5 wichtige Faktoren, die Sie bei der Auswahl eines automatisierten SAP-Change-Management-Tools berücksichtigen sollten und wie Rev-Trac Unterstützung bietet:

  1. Entwicklungs- und Konfigurationsressourcen
  2. Dokumentation
  3. Management dualer Landschaften
  4. Parallele Objekt- und Konfigurationsentwicklung
  5. Umfang der Änderungen

1. Entwicklungs- und Konfigurationsressourcen

Unabhängig von ihrer Größe oder Branche gilt für alle Unternehmen, dass die Anzahl der Entwicklungs- und Konfigurationsressourcen von Auftrag zu Auftrag und von Projekt zu Projekt variieren kann.

Daher müssen SAP-Änderungsprozesse einheitlich sein und über alle Bereiche Ihrer Unternehmenslandschaft hinweg proaktiv verwaltet werden. Konkret müssen alle Ressourcen – sowohl interne als auch extern hinzugezogene – Ihre Anforderungen an die Änderungskontrolle erfüllen, wenn sie an Ihren Systemen Konfigurations- und Programmieränderungen vornehmen.

Ein automatisiertes SAP-Change-Management-Tool wie Rev-Trac kann Ihnen helfen, Ihre Geschäftsziele zu erreichen. Rev-Trac erfasst einzelne Änderungen zur Behebung fachlicher Anforderungen in einem Rev-Trac-Request. Jede Anforderung wird anhand einer vordefinierten Genehmigungs- und Migrationsstrategie weitergeleitet, was Fehler reduziert und Zeit spart. Requests werden nach Zustimmung der zugeteilten Genehmiger automatisch durch die Landschaft in die Produktion migriert.

Workflows können nach verschiedensten Kriterien und Anforderungen definiert werden. Diese können beispielsweise Systemlandschaften, Objekte oder Dringlichkeit sein.

Dank der Möglichkeit unbegrenzte Workflows einzurichten, können SAP-IT-Teams auch Java- und Nicht-SAP-Landschaften mit einbeziehen.

2. Dokumentation

Die Dokumentation von SAP-Änderungen sowie das entsprechende Reporting können zum Alptraum geraten, insbesondere in einer auf Schnelligkeit ausgerichteten digitalen Welt, in der Unternehmen immer strengeren Compliance-Vorschriften unterliegen. Es ist daher unerlässlich, alle an Ihren SAP-Systemen vorgenommenen Änderungen – technische wie funktionale – mit Hilfe eines automatisierten SAP-Änderungsprozesses zu dokumentieren.

Die automatisierte Protokollierung von Rev-Trac erfüllt selbst die strengsten Audit-Anforderungen. Mit Rev-Trac werden alle Dokumente entweder angehängt oder während des gesamten Lebenszyklus der Änderung referenziert. Damit ist die Einhaltung der Vorschriften und eine erhebliche Verringerung des Prüfungsaufwands gewährleistet.

Die Software lässt sich auch in führende ITSM-Tools wie ServiceNow und Jira integrieren. Somit werden die ITSM-Kontrollanforderungen – sprich Genehmigungen und Workflows – auf die technische SAP-Ebene ausgedehnt.

3. Verwaltung dualer Landschaften mit automatisierter SAP-Änderungskontrolle

Typischerweise müssen bestehende SAP-nutzende Unternehmen ihre vorhandene Umgebung (N) beibehalten und gleichzeitig einen stetigen Strom an wesentlichen Projekten, Funktionserweiterungen und geschäftsbedingten Änderungen in einer separaten (N+1) Landschaft verwalten.

Um die Stabilität zu gewährleisten, müssen SAP-Änderungen, die in der primären Landschaft vorgenommen wurden, erneut durchgeführt werden, wenn sie für die N+1-Schiene relevant sind.

Rev-Trac enthält Funktionalitäten, die speziell entwickelt wurden, um die besondere Herausforderung der Verwaltung von SAP-Änderungen in komplexeren Umgebungen (N und N+1 usw.) zu bewältigen. Alle in die Produktion migrierten Rev-Trac-Requests werden automatisch geklont.

Damit ist nicht nur sichergestellt, dass SAP-Änderungen für das Retrofit erfasst werden, sondern auch, dass die Entwickler entscheiden können, ob sie Retrofit überhaupt vornehmen wollen. Der Einsatz der automatisierten SAP-Änderungsfunktionen von Rev-Trac, wie etwa das Klonen, ermöglicht Ihnen die Steuerung paralleler Entwicklungen über mehrere Landschaften hinweg. Auch lässt sich damit verhindern, dass zum Zeitpunkt, an dem das Projekt, die Erweiterung usw. in Betrieb geht, Funktionen fehlen.

4. Parallele Objekt- und Konfigurationsentwicklung

Es kommt durchaus vor, dass die Projektarbeit in Abschnitten implementiert wird. Beispielsweise kann eine größere Erweiterung mehrere Phasen erfordern, wie etwa Datenkonvertierung, Hauptänderungen an der Erweiterung und Hypercare nach dem Go-Live.

Folglich kann ein und derselbe Objekt- oder Konfigurationsdatensatz Teil mehrerer für die Zukunft geplanter Entwicklungsphasen sein. Gegebenenfalls müssen Sie dann in denselben Systemen mehrstufige Entwicklungsphasen starten. In diesem Szenario kann es für SAP-IT-Teams eine Herausforderung darstellen, die parallele Entwicklung über mehrere Phasen hinweg zu verwalten.

Die Sperrfunktion von Rev-Trac hilft dabei, SAP-Änderungen in parallelen Entwicklungssituationen zu kontrollieren und abzugleichen, um Konflikte und Probleme bei der Abfolge zu vermeiden. Sie sorgt dafür, dass die Objektentwicklung an eine bestimmte Phase gebunden bleibt und unterbindet die weitere Entwicklung, bis ein konfigurierter Status erreicht ist.

Gleichzeitig können die entsprechenden Anwender – etwa ein oder mehrere Sperrmanager – unter Verwendung der zur Software gehörigen Parallel Development Workbench die Genehmigung bzw. Ablehnung von parallelen Entwicklungsanforderungen vornehmen, wenn diese dasselbe Objekt enthalten. Alle Anwender, die von der Genehmigung einer Parallelentwicklung betroffen sind, erhalten automatische Benachrichtigungen und Workflow-E-Mails.

5. Anzahl der Änderungen

In der digitalen Geschäftswelt von heute werden SAP-Landschaften immer komplexer. Dementsprechend ist die Anzahl der zu verfolgenden und zu verwaltenden SAP-Änderungen rapide im Steigen begriffen. Im Rahmen der Auseinandersetzung der Unternehmen mit ständig neuen Herausforderungen können Reihenfolge- und Abhängigkeitsfehler daher häufiger auftreten. Automatisierte SAP-Änderungen sind für die Bewältigung der großen Menge an Änderungen das Um und Auf.

Die Release Management Workbench (RMWB) von Rev-Trac stellt sicher, dass die Anforderungen eines Unternehmens konsequent erfüllt werden. Die RMWB bietet eine einfache Drag-and-Drop-Ansicht der in jedem Release enthaltenen Änderungen. Damit gewährt sie Einblick in die Konsequenzen, die sich aus dem Verschieben einzelner Änderungen in die Produktion innerhalb eines ausgewählten Releases ergeben.

Die Rev-Trac-Änderungsanforderungen verwalten die Erstentwicklung sowie das Testen von Geschäftsanforderungen und kennzeichnen diese als „für das Deployment bereit“, sobald die Build- und Testphasen für die Änderung abgeschlossen sind. Mit Hilfe der RMWB kann ein beauftragter Release Manager oder ein CAB-Mitglied Änderungen per Drag & Drop in ein Release ziehen.

Bei der Freigabe werden die Transporte aller zugehörigen Änderungen automatisch in eine Abfolge gebracht, um die Einhaltung der Freigabereihenfolge und die Berücksichtigung aller Abhängigkeiten zu sichern. Releases können täglich, wöchentlich, monatlich und bei größeren Projekten sogar ad hoc geplant werden.

Wie geht es weiter?

Tragen Sie sich mit dem Gedanken, die Automatisierung Ihres SAP-Change-Managements in Angriff zu nehmen? Oder haben Sie Ihre SAP-Änderungsprozesse automatisiert, erreichen aber Ihre Geschäftsziele nicht? Fordern Sie eine Demo an, um zu sehen, wie Rev-Trac Platinum Ihnen helfen kann, einen schnellen ROI für Ihre SAP-Systeme zu erzielen, indem es schnelle, risikoarme Anwendungen und Updates liefert sowie Innovationen beschleunigt.

Dan McGrann

Dan trat 2015 in das Unternehmen ein, um das Partner-Ökosystem von Rev-Trac auszubauen und Beziehungen zu gleichgesinnten Organisationen aufzubauen, um strategische DevOps-Initiativen für SAP-Unternehmen zu entwickeln. Dan verfügt über ein umfassendes Verständnis der Herausforderungen und Chancen, denen sich die heutigen SAP-IT-Teams gegenübersehen, insbesondere im Bereich SAP Change Management, plattformübergreifende Integrationstrends und DevOps-Best Practices.
See all articles by Dan McGrann